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Masterarbeit der Uni Mannheim über „Tablets im Unterricht“

Hier der Abstract:

Digitalen Medien wird heutzutage eine immer wichtigere Rolle im privaten sowie im beruflichen Alltag zugeschrieben. Vor allem die Heranwachsenden nutzen das Tablet und das Smartphone täglich, unabhängig von Zeit und Ort. Berufsschulen sind demnach aufgefordert ihre Schüler auf den sich immer mehr digitalisierenden Arbeitsmarkt vorzubereiten und ihnen die hierfür relevanten medialen Kompetenzen zu vermitteln. Hieraus ergeben sich verschiedene Anforderungen an die Schulen, die Lehrkräfte und die Schüler. Besonders die Lehrer stehen vor der Herausforderung ihre traditionelle Rolle aufzugeben und in die Rolle des Lernbegleiters zu schlüpfen. Neue didaktische Konzepte müssen ausgearbeitet werden, um eine veränderte Lernkultur für die Einbindung digitaler Geräte in den Unterricht zu erreichen. Schulen müssen die Lehr-Lernumgebungen dementsprechend dem digitalen Wandel anpassen und neu strukturieren. Individuelle Förderung darf im Zusammenhang mit digitalen Medien nicht außer Acht gelassen werden. Berufsschulen bemühen sich, das Konzept in die unterrichtliche Praxis zu integrieren und versuchen durch verschiedene Kooperationen mit externen Partnern den Schülern zu helfen. In einer Interviewstudie wurden fünf Berufsschulen, zwei aus Hamburg und drei aus Baden-Württemberg, zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schulen digitale Medien anwenden. Zwei der fünf Schulen nehmen bereits an Tablet-Projekten teil und das Konzept BYOD wird angewendet. Es wird versucht, das Konzept der individuellen Förderung in die Schulpraxis zu integrieren, jedoch erweist es sich noch als schwierig, individuelle Förderung mit dem Einsatz digitaler Medien zu verbinden.

 

Schlüsselwörter: Berufsschule, digitale Medien, Tablets, Smartphones, individuelle Förderung

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